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Grundgesetz

Das Deutsche Grundgesetz( GG) stellt die rechtliche und politische Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland dar und ist das geltende Recht, bis eine Verfassung die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist, das GG ablöst. (offiziell: Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland). Aus dem Provisorium nach der Vollendung der deutschen Teilung 1949 ist eine bewährte und breit akzeptierte Verfassung geworden, die seit 1990 auch für Thüringen, etc. bestand hat.

Das Grundgesetz legt die wesentlichen staatlichen System- und Wertentscheidungen der Bundesrepublik Deutschland fest. Das Grundgesetz steht im Rang über allen anderen Rechtsnormen der deutschen Gesetzgebung. Über seine Einhaltung und Auslegung wacht das Bundesverfassungsgericht.

Im Juli 1948 gaben in Frankfurt am Main die Militärgouverneure der Besatzungszonen die Frankfurter Dokumente an die Ministerpräsidenten der deutschen Länder. Damit forderten sie zur Einberufung einer verfassungsgebenden Nationalversammlung auf, die eine föderalistische Republik schaffen sollte. So trat im September 1948 in Bonn der Parlamentarische Rat zusammen. In den Ländern waren dazu 65 Vertreter gewählt worden. Den Vorsitz hatte der Christdemokrat Konrad Adenauer inne. In diesem Gremium wurde das Grundgesetz erarbeitet. Es wurde am 8. Mai 1949 mit 53:12 Stimmen angenommen. Alle westdeutschen Länder außer Bayern ratifizierten es.

Link: Institut für politische Bildung