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Kölner Dom

Im Jahr 1880, nach 632 Jahren Bauzeit, wurde der Kölner Dom vollendet.

Schon im 4. Jahrhundert stand da, wo heute der Dom steht, eine Kirche. 1164 überführte der Kölner Erzbischof Rainald von Dassel die Gebeine der Heiligen Drei Könige nach Köln und dazu wurde die Kirche erweitert. Am 15.8.1248 legte Erzbischof Konrad von Hochstaden den Grundstein zum neuen Dom. Dombaumeister wurde Meister Gerhard. Er richtete sich in seinen Plänen nach den Kathedralen von Paris (1163), Straßburg (1196) und Amiens (1220). Sein Sohn Johannes setzte später die Arbeit fort. 1322 wurde der Chor fertig gestellt und geweiht. Danach baute man den Südturm, nach über neunzig Jahren unterbrach man aber die Arbeiten bei einer Höhe von 56 Metern.

In den Jahren 1448/48 wurden die Glocken „Pretiosa“ und „Speciosa“ aufgehängt; sie läuten noch heute. 1560 ließ das Domkapitel alle Bauarbeiten, wahrscheinlich aus finanziellen Gründen, einstellen. In den folgenden Jahrhunderten wurden die Bauarbeiten nicht fortgesetzt.

Im 19. Jahrhundert erwachte in der Romantik das Interesse an Geschichte, am Mittelalter und an der Gotik. 1841 gründeten Kölner Bürger auf Veranlassung von König Friedrich Wilhem IV. den „Zentralen-Dombau-Verein“. Und fast vierzig Jahre später, 1880 wurde das Bauwerk fertig gestellt.

1943 wurde der Dom durch Bomben schwer beschädigt. 1996 nahm die UNESCO den Dom als „Meisterwerk gotischer Architektur“ in die Liste des Weltkulturerbes auf.

Der Name des Doms ist Sankt Peter und Maria, er ist die größte Kirche im gotischen Stil in Deutschland und das Wahrzeichen der Stadt. Der Dom ist Sitz eines römisch-katholischen Erzbischofs und geistiges Zentrum des religiösen Lebens der deutschen Katholiken.

Link: www.koeln.de

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